Metabolismen
Nahrungsmittel als Kunstmaterial

Metabolismen
Nahrungsmittel als Kunstmaterial

Autor/innen

Isabella Augart (Hrsg.)
Georg-August-Universität Göttingen - Kunstgeschichtliches Seminar
Ina Jessen (Hrsg.)
Universität Hamburg - Fachbereich Kunstgeschichte

Schlagworte

Verfall, Vergänglichkeit, Nahrungsmittel, eat art, Objektkunst, Intermedialität

Über dieses Buch

Angesiedelt an der Verbindungsstelle zwischen dem Menschen und der ihn umgebenden Natur überlagern sich bei Nahrungsmitteln im Kreislauf von Produktion, Zubereitung, Verzehr und Ausscheidung biologische Lebensnotwendigkeit, Kulturtechnik und kulturelle Umformung. Vor dem Hintergrund von kulturwissenschaftlichen Zusammenhängen werden Nahrungsmittel als "Kunstmaterial", als Werkstoff und Motiv der Kunst und die daran fassbaren materiellen "Stoffwechsel" zwischen kulturellen Wertbeimessungen und Verfallsprozessen untersucht. Der Sammelband bündelt Fragen, Diskussionen und Perspektiven der zweitägigen Tagung "Metabolismen. Nahrungsmittel in der Kunst" im Warburg-Haus und dem Dieter Roth Museum Hamburg im November 2017.


Kapitel

  • Metabolismen. Zur Einführung
    Isabella Augart , Ina Jessen
    S. 1-9
  • Don’t be a Chocolate Soldier
    Künstlerische Positionen zur Nahrungsmittelpolitik in Israel und Palästina
    Isabelle Busch
    S. 11-26
  • Einverleibungen
    Interpikturale Bezugnahmen und intermediale Verfahren durch Lebensmittel in der Gegenwartskunst
    Fabiana Senkpiel
    S. 27-39
  • The Pages of Day and Night
    Von Saatgut-Tresoren und Herbarien in Pia Rönickes Arbeit
    Magdalena Grüner , Dirk Dobke
    S. 41-54
  • Plastik. Ein spekulativer Metabolismus
    Inka Lusis
    S. 55-64
  • Lebensmittel als Medium und Material in Kunst und Küche
    Felix Bröcker
    S. 65-80
  • Entschuldigung – Sie haben da ein totes Tier im Essen
    Barbara Uppenkamp
    S. 81-97
  • Die Stadt als Organismus
    Atelier van Lieshouts Slave City zwischen Nachhaltigkeitsdiktum und künstlerischer Selbstbefragung
    Anita Hosseini
    S. 99-114
  • Geschmacksdifferenzen
    Kochen als künstlerische Praxis bei Rirkrit Tiravanija
    Mirja Straub
    S. 115-127
  • Sonja Alhäuser. Einverleibungen
    Hedonismus als künstlerische Befragung
    Dirk Dobke
    S. 129-143
  • hoe schilder hoe wilder
    Alkoholkonsum von Malern in den Künstlerviten des Karel van Mander
    Johanna Mocny
    S. 145-159
  • Das Gegenteil von Appetit
    Ekel als ästhetische Erfahrung
    Tobias Weilandt
    S. 161-172
  • Mapping a World. Zur Tischmatte von Dieter Roth
    Ina Jessen
    S. 173-192

Veröffentlicht

28-12-2019

Gedruckte Ausgabe

ISBN: 9783943423716

200 Seiten, 54 Abb, davon 44 farb. Abb., Hardcover,
Maße: 155 x 220 mm, 36,80 €

Sprache(n)

Deutsch

Lizenz

Creative-Commons-Lizenz
Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.
Copyright (c) 2019 Autorinnen und Autoren

Zitationsvorschlag

Bröcker, F., Busch, I., Dobke, D., Grüner, M., Hosseini, A., Lusis, I., Mocny, J., Senkpiel, F., Straub, M., Uppenkamp, B., & Weilandt, T. (2019). Metabolismen: Nahrungsmittel als Kunstmaterial (I. Augart & I. Jessen, Hrsg.). Hamburg University Press. https://doi.org/10.15460/HUP.202