Toward Undogmatic Reading
Narratology, Digital Humanities and Beyond

Toward Undogmatic Reading
Narratology, Digital Humanities and Beyond

Autor/innen

Marie Flüh (Hrsg.)
Universität Hamburg
Klassik Stiftung Weimar
Universität Hamburg
Universität Hamburg

Schlagworte

Digitale Literaturwissenschaft, Digitale Geisteswissenschaften, Erzähltheorie, Interdisziplinarität

Über dieses Buch

Sowohl die Narratologie als auch die Digital Humanities blicken auf eine bemerkenswerte Geschichte der Forschung und des Fortschritts zurück. Nacheinander haben sich die narratologische und die digitale Forschungsgemeinschaft zu großen internationalen und interdisziplinären Netzwerken entwickelt. Obwohl eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Disziplinen in vielen Bereichen möglich und vorteilhaft wäre, arbeiten sie oft noch parallel und nicht gemeinsam. Ein Workshop an der Universität Hamburg brachte Literaturwissenschaftler:innen aus der Narratologie und den Digital Humanities zusammen, um (a) Anforderungen und Möglichkeiten einer digitalen Operationalisierung analytischer Kategorien aus Narratologie und Literaturwissenschaft zu diskutieren und (b) theoretisch über mögliche Verbindungen zwischen traditionellen und digitalen Ansätzen nachzudenken. Der vorliegende Band bündelt die Workshop-Beiträge aus beiden Disziplinen und versucht so, den Brückenschlag und den Dialog zu fördern.


Kapitel

  • Preface
    S. 9-10
  • Introduction: Undogmatic Reading – from Narratology to Digital Humanities and Back
    Marie Flüh, Jan Horstmann, Janina Jacke, Mareike Schumacher
    S. 11-29
  • Narrative Motivierung
    Wolf Schmid
    S. 31-44
  • Erzählen vom Selbst als Bewusstsein, ein Versuch zur Weltbewältigung
    La débil mental (2014) von Ariana Harwicz
    Inke Gunia
    S. 45-61
  • An “Undogmatic” Reading of Lyric Poetry
    Defending the Narratological Approach to Poetry Analysis
    Peter Hühn
    S. 63-71
  • With the Hedgehog or the Fox?
    Willard McCarty
    S. 73-80
  • Über Metaphern
    und die Voraussetzungen für ihre Verwendung in der Informationstechnologie
    Manfred Thaller
    S. 81-102
  • Creating Historical Identity with Data
    A Digital Prosopography Perspective
    John Bradley
    S. 103-119
  • Algorithmen zwischen Strukturalismus und Postcolonial Studies
    Zur Kritik und Entwicklung der computationellen Literaturwissenschaft
    Evelyn Gius
    S. 121-132
  • Cesare Beccaria’s Dei Delitti e delle pene (1764)
    Approaching the Multilingual Textual and Paratextual Tradition from an (Undogmatic) Digital Point of View
    Claudine Moulin, Christof Schöch
    S. 133-143
  • Lässt sich die Grenze zwischen Realismus und Früher Moderne empirisch bestimmen?
    Ergebnisse und Fragen eines Eye-Tracking-Experiments mit zwei Brunnengedichten von C.F. Meyer und R.M. Rilke
    A. Vanessa Möschner, Thomas Weitin
    S. 145-156
  • Contributors
    S. 159-162

Veröffentlicht

04-11-2021

Gedruckte Ausgabe

ISBN: 978-3-943423-87-7

160 Seiten, 11 Abb., davon 8 farb., Softcover,
Maße: 155 x 220 mm, 19,80 €

Sprache(n)

Englisch, Deutsch

Lizenz

Creative-Commons-Lizenz
Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.
Copyright (c) 2021 Autorinnen und Autoren

Zitationsvorschlag

Flüh, M., Horstmann, J., Jacke, J. ., … Schumacher, M. . (Hrsg.). (2021). Toward Undogmatic Reading: Narratology, Digital Humanities and Beyond. Hamburg University Press. https://doi.org/10.15460/HUP.209